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Nach dem Fall der Mauer entwickelte sich Berlin binnen weniger Jahre zum Anziehungspunkt für junge, experimentierfreudige Fotografen und Fotografinnen aller Sparten. Die Stadt bietet außergewöhnliche Kulissen und eine beinah unübersichtliche Menge an Events, die vielfältig dokumentiert wurden und werden.
Es gibt weit mehr als 100 Galerien, die sich jedes Jahr ganz oder partiell der Fotografie widmen. Immer wieder sorgen Ausstellungen bedeutender Fotografen der letzten 60 Jahre für internationales Aufsehen. Ob Nan Goldin, Annie Leibovitz oder Robert Mapplethorpe – ein bekannter Name löst hier den Nächsten ab.
Das Medium Fotografie profitiert darüber hinaus von den traditionell reichen fotografischen Beständen der Museen und von den Aktivitäten privater Vereine, ausländischer Botschaften und Kulturinstitute. Berlin verfügt auch über vielfältige Bildungsangebote für angehende Fotografinnen und Fotografen, ob an Kunsthochschulen oder privaten Akademien.
Mit der Teilnahme am Europäischen Monat der Fotografie seit 2006, zu dem Berlin jedes Mal mit einem breiten Spektrum an Ausstellungen und Veranstaltungen auftrumpft, stärkt die Stadt zusätzlich ihr Image in der internationalen Fotografieszene.




