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In unserem Blog stellen wir in loser Folge ausgewählte Förderprogramme, Finanzierungsformen, Workshops und andere Angebote vor, die wir für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Berlin und Brandenburg für besonders relevant halten. Außerdem informieren wir hier über Angebote unserer Kooperationspartner. Wir freuen uns über Kommentare, Erfahrungsberichte und weitere Vorschläge.
Free Culture Incubator Workshop No.6 GET MORE OUT OF WHAT YOU DO
Free Culture Incubator Workshop No.6 GET MORE OUT OF WHAT YOU DO – Mass Customization for Makers
Dienstag, 31. Mai 2011 von 10 – 18
Im Aufbau Haus, Theater Space, Moritzplatz 1, 10969 Berlin-Kreuzberg
Hosts:
Heather Kelley, Alexander Rulkens, Paul Blazek, Ela Kagel, Peter Troxler, Nadia EL-Imam
Der Workshop war Teil der Create Your Own - CYO2011 conference
‚Mass Customization‘ bzw. Maßanfertigung in großen Stückzahlen – was ist das und warum ist es interessant für mich?
‚Mass Customization’ meint eine flexible Arbeitsmethode bzw. ein System, das eine maßgeschneiderte, individuelle Produktion in großen Stückzahlen ermöglicht. Kreative Produzenten haben oft eine ganz bestimmte Idee, wie ihr Produkt oder Service funktionieren oder aussehen sollte. Die potentiellen Kunden allerdings haben oft ganz eigene, teilweise abweichende Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse. Darin besteht die Herausforderung, der wir uns mit diesem Workshop stellen wollen. Wir wollen zeigen und erarbeiten, wie man seine Produktionsmethoden den verschiedenen Bedürfnissen der Kunden und Märkte anpasst, um die eigene Arbeit zu optimieren und mehr zu erreichen mit dem, was man tut.
Get more out of what you Do – Mass Customization for Makers
Dieser Workshop richtet sich an kreative Produzenten aus allen Bereichen: Designer, Architekten, Modemacher, Games-Producer, Bäcker, Kaffeeröster, Event-Organisatoren etc. Einen ganzen Tag lang wird es um die Frage gehen, wie man die eigenen Ressourcen besser nutzen und seine Arbeitsmethoden optimieren kann. Wie passt man sich den verschiedenen und ständig wechselnden Bedürfnissen der Kunden an? Wie erreicht man neue Zielgruppen? Wie integriert man neue Materialien oder Techniken in den eigenen Produktionsprozess? Außerdem wollen wir uns mit Peer-Production-Modellen beschäftigen, bei denen Kunden zu Mitgestaltern bzw. Ko-Produzenten werden.
Heather Kelley
Heather ist Mediekünstlerin und Games-Designerin. Als solche ist sie Mitbegründerin des experimentellen Games-Kollektivs „Kokoromi“, mit dem sie das GAMMA Games Event ins Leben gerufen hat. Zurzeit arbeitet und forscht sie an der Concordia University in Montreal Quebec und betreibt zudem ihr eigenes Software Design-Studio „Perfect Plum“. Besonders interessiert sie sich bei all dem für das Potenzial des sozialen Wandels, der von Games ausgeht, für interaktive Spiele und Games for Girls.
Alexander Rulkens
Alexander ist Designer aus Eindhoven, Mitbegründer und Direktor von studio:ludens, dessen Unternehmenscredo es ist, den Kunden die kreative Freiheit zu lassen, ihre eigenen Produkte (mit-)zu gestalten. Außerdem lehrt er an der Technischen Universität von Eindhoven.
Sein Fokus liegt auf interaktivem Produktdesign, Ideenentwicklung, benutzerbestimmter und technologieorientierter Innovation und Mass Customization. Seine Motivation begründet sich auf dem Wunsch, den Massen zu mehr Kreativität zu verhelfen, indem er ihr die Möglichkeiten und das Handwerkszeug zur Verfügung stellt.
Peter Troxler
Peter forscht an der Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaft, Gesellschaft und Technologie. Dabei interessiert er sich besonders für verschiedene Formen des Qualitäts- und Wissensmanagements, die Anwendung von Web 2.0-Technologien sowie für die sozialen, technologischen und kommerziellen Aspekte von Unternehmen.
Seit 1997 als Berater tätig, konzentriert Peter sich auf die Entwicklung und Implementierung von Strategien und auf Cluster Management. Seine Kunden sind sowohl NGOs und wohltätige Organisation als auch die öffentliche Hand und die Industrie. Zuvor war er sechs Jahre an der ETH in Zürich tätig und hat sich dort besonders auf industrielle Psychologie und Management konzentriert, wobei sein besonderes Augenmerk stets dem Zusammenspiel von Mensch und Maschine in Produktionsprozessen galt.
Im Allgemeinen interessiert Peter sich sehr für Co-creation, Open Source und Open Innovation und den dazugehörigen Fragen rund um das Recht des geistigen Eigentums.
Paul Blazek
Paul ist der Gründer und Chef von cyLEDGE Media, einer in Wien ansässigen Firma, die sich auf die Entwicklung von Tools zur digitalen Interaktion spezialisiert hat. Paul hat über 150 Kommunikationsprojekte für nationale und internationale Auftraggeber realisiert und zählt damit zu den wichtigsten österreichischen Experten in Sachen Interface und Community. Er glaubt, dass Funktion und Emotion sich aus Reflektion und kreativem Chaos entwickeln.
Ela Kagel
Ela ist freiberufliche Produzentin & Kuratorin in Berlin. Sie ist Mitglied von Public Art Lab und Co-Initiatorin des Mobile Studios-Projekts. 2006 hat sie Upgrade! Berlin initiiert, eine Serie von künstlerischen Events, die neuste Entwicklungen aus den Bereichen Kunst und Technologie präsentiert. Als Programmkuratorin hat sie für die die transmediale 2010 das Projekt "Free Culture Incubator" entwickelt, ein Modell für ein Kulturunternehmen der Zukunft. Für die transmediale.11 entstand die "Open Zone", ein Programm rund um Free Culture und das Offene Web. Als Autorin, Produzentin und Beraterin arbeitet Ela seit 1996 an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Wirtschaft. Seit einigen Jahren beschäftigt sie sich mit dem Thema Kreativwirtschaft und war aktiv am Aufbau und der strategischen Entwicklung von Kulturunternehmen beteiligt. Ela veröffentlicht regelmäßig Artikel über neue Präsentations- und Vermittlungsformen von Medienkunst und hält international Vorträge zu diesem Thema.
Ihr neustes Projekt ist der „Supermarkt“ in Wedding – ein Ort, in dem (freie) Kultur gelebt werden und eine Plattform finden kann.
Nadia El-Imam
Als Ingenieurin und Designerin hat Nadia viel mit Mensch-Computer-Interaktion und mit der Entwicklung von innovativer Medientechnik zu tun. Sie hat schon sowohl für kommerzielle Großkunden als auch für kleine Technik-Startups gearbeitet. Derzeit ist sie damit beschäftigt, das Zusammenwirken von Menschen in Organisationen besser zu verstehen, um die gemeinsamen Ressourcen effektiver zu bündeln. Ihr besonderes Talent liegt darin, die Interaktion von Menschen zu verbessern, die an entgegengesetzten Enden eines Prozesses arbeiten. Im Rahmen des Projekts “Wikicrats” wendet sie ihr Können auf die verbesserte Interaktion und Kommunikation von EU-Kommissaren und Hacker-Communities an. Aus einer ähnlichen Motivation heraus ist sie stark daran interessiert, wie Hersteller und die Kunden ihrer Ware durch gemeinsame Gestaltungs- und Entscheidungsprozesse ihren jeweiligen Nutzen steigern können.




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