bi‘bak

Berlin's Best Nr. 10:  

Foto: Felix Kayser


Wir gratulieren, wir empfehlen, wir zeichnen aus: bi‘bak ist Berlin's Best Nr. 10

Berlin’s Best ist eine Initiative von KREATIV KULTUR BERLIN, dem Beratungszentrum für Kulturförderung und die Kreativwirtschaft in Berlin. Berlin’s Best ist ein Siegel, das regelmäßig an kreative Akteure, innovative Projekte, Netzwerke und zentrale Orte der Kultur und Kreativwirtschaft in Berlin vergeben wird. (weitere Infos


Was ist bi‘bak?

bi’bak e.V ist ein gemeinnütziger Verein und betreibt einen Projektraum im Soldiner Kiez in Berlin-Wedding. bi’bak beschäftigt sich mit gesellschaftspolitisch relevanten Themen wie Migration, Mobilitätsdiskursen, Identitätskonstruktionen, kulturelles Gedächtnis und legt den Schwerpunkt auf deren ästhetische Dimensionen. An den Schnittstellen zwischen Kunst, Wissenschaft und Nachbarschaft entstehen so Ausstellungen, Filmvorführungen, Seminare, Vorträge, Workshops oder Community-Dinners. "Unser Ziel ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Kulturakteuren, Projekträumen und Initiativen", sagen Can Sungu und Malve Lippmann, die beiden Gründer und künstlerischen Leiter von bi’bak. Dabei steht die Entwicklung von innovativen ortsbezogenen Vermittlungskonzepten genauso im Vordergrund wie die internationale Ausrichtung ihrer Arbeit. Einen Fokus legt bi’bak zum Beispiel auf Kooperationsprojekte zwischen Berlin und Istanbul: Hier knüpft das zehnköpfige Team ein internationales Netzwerk und sucht den Austausch von Ideen, Erfahrungen und Know-How. "Uns interessiert vor allem die dezentrale, rhizomhafte Verbindung von Kunst, Design, Wissenschaft, Partizipation, Stadtraum und lokalem Engagement, so Can Sungu und Malve Lippmann.

Unsere interdisziplinär ausgerichteten Projekte sollen den Blickwinkel in den sich aktuell oft wiederholenden Debatten ändern und einen neuen Diskurs initiieren

Warum zeichnen wir bi‘bak aus?

Wir zeichen bi’bak für ihr vielfältiges und sozial relevantes künstlerisches Programm und Engagement aus. Malve Lippmann und Can Sungu gelingt es, durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kunstsparten und Wissenschaftsdisziplinen Brücken zu schlagen zwischen lokalem Kontext, interkulturellem Austausch und dem ‚Dazwischen‘. Durch das breite Angebot legt sich bi’bak auf keine Zielgruppe fest, vielmehr verbinden sie Menschen über Grenzen hinweg: sie tasten sich mit Jugendlichen an Kunstgeschichte heran, betreiben künstlerische Forschung zwischen Berlin und Istanbul oder wenden sich mit ihrem Projektraum an die lokale Community. „Unsere interdisziplinär ausgerichteten Projekte sollen den Blickwinkel in den sich aktuell oft wiederholenden Debatten ändern und einen neuen Diskurs initiieren", betonen Can Sungu und Malve Lippmann. In ihrem Projektraum im Soldiner Kiez führen sie so alle Teile zusammen: hier präsentieren sie ihre künstlerische Arbeit in Filmen, die Community trifft sich zum Essen und Geflüchtete haben eine Anlaufstelle in der Nachbarschaft. Nicht zuletzt gelang es bi’bak durch die Verbindung von gesellschaftlichen Themen und künstlerischen Szenarien sowie durch dem Agieren auf verschiedenen geographischen Ebenen, diverse Förderanträge erfolgreich zu beantragen. Für das Filmprojekt „Was ist ein Vormund?“ gewann bi’bak in 2016 den Hauptpreis „Respekt gewinnt!“ des Berliner Ratschlags für Demokratie. 


Profil von bi’bak auf Creative City Berlin 

Interview von bi’bak im CCB Magazin 

schließen
schließen