Mona Jas

Berlin's Best Nr. 4:  

 


Wir gratulieren, wir empfehlen, wir zeichnen aus: Mona Jas ist Berlin's Best Nr. 4

Berlin’s Best ist eine Initiative von KREATIV KULTUR BERLIN, dem Beratungszentrum für Kulturförderung und die Kreativwirtschaft in Berlin. Berlin’s Best ist ein Siegel, das regelmäßig an kreative Akteure, innovative Projekte, Netzwerke und zentrale Orte der Kultur und Kreativwirtschaft in Berlin vergeben wird. (weitere Infos


Wer ist Mona Jas? Und was macht sie?

Mona Jas könnte man auch als kulturelle Tausendsasserin bezeichnen: Sie ist Künstlerin, sie ist Kunstpädagogin. Sie ist Dozentin, sie leitet Projekte - und gibt Impulse: Angefangen hat alles im Zeitraum von 2008 bis 2010 mit einem Stipendium für Kunstvermittlung an der nGbK, worüber Mona Jas innovative Vermittlungsprojekte mit verschiedensten Bildungseinrichtungen realisierte. Diesen Schritt ging sie im Anschluss konsequent weiter: 2012/13 baute sie im Rahmen des Programms Kulturagenten für kreative Schulen eine mehrjährige Kooperation zwischen der Kunsthochschule Weißensee und den Schulen im Kulturagentennetzwerk Prenzlauer Berg/Pankow auf. Daraus entwickelte sich eine enge Kooperation zwischen der Heinz-Brandt-Schule und den KW Institute for Contemporary Art. In dem dort angesiedelten Lab for Art Education werden seitdem die Ergebnisse dieser erfolgreichen Kooperation präsentiert. Seit 2014 wird diese Zusammenarbeit durch das BKJ-Förderprogramm „Künste öffnen Welten“ im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ kofinanziert, einhergehend mit der Einbindung weiterer Projektpartner wie der Jugendkunstschule Pankow (When education turns into art, bis 2017). Zudem initiierte Mona Jas im Rahmen von Berlin Mondiale weitere Projekte wie Glances (2015) und Voices (2016), an denen neben den KW und der Kunsthochschule auch die ASB-Notunterkunft Alt-Moabit beteiligt ist – gefördert vom Projektfonds Kulturelle Bildung. Auch leitet sie aktuell (bis 2017) den „Kompetenzkurs Kultur Bildung Kooperation“ in der DKJS zur Qualifizierung von Kunst- und Kulturschaffenden, finanziert vom BMBF in Kooperation mit der BKJ und der Universität Oldenburg. Ja, das ist wirklich eine Menge! Zusätzlich ist sie auch noch Honorarprofessorin an der Kunsthochschule Weißensee.

Ich halte es da ganz mit Franz Kafka: "Das Pferd des Angreifers zum eigenen Ritt benützen"

Warum zeichnen wir Mona Jas aus?

Wir zeichnen Mona Jas aus, weil sie im kulturellen Bildungsbereich ein fulminantes breites Netzwerk geschaffen hat, über das verschiedenste Institutionen wie Schulen, Hochschulen, Kunstinstitutionen und Notunterkünfte auf Augenhöhe zusammenfinden und zusammenarbeiten. Das Besondere hierbei ist der beiderseitige Dialog: Mona Jas‘ Impulse fließen in die Programme und die Arbeit des KW und der übrigen Institutionen ein. Genauso erweitert es den Erfahrungsschatz von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die zum Teil erstmals mit zeitgenössischer Kunst und den dazugehörigen Institutionen in einen intensiven Austausch treten können. Durch ihre enge Zusammenarbeit mit Ausstellungs-Künstlern und Studierenden werden so innovative Vermittlungsformate und -ideen entwickelt; ein generations- und sozialraumübergreifender Austausch entsteht. Mona Jas sagt über ihre Arbeit: „Das Pferd des Angreifers zum eigenen Ritt benützen. Diese Aufforderung notierte Franz Kafka einst in sein Tagebuch 1922. Für mich ist das eine zentrale Strategie, mit der ich immer wieder versuche, meine Ziele zu verfolgen“.


Profil von Mona Jas auf Creative City Berlin

Mona Jas im Interview auf Creative City Berlin 

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