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Christopher Kabakis: „Den Unterschied macht der Mindset“

Christopher Kabakis: „Den Unterschied macht der Mindset“
Foto: © Christopher Kabakis

Gute Ideen haben viele, viele machen aber nix daraus. Christopher Kabakis will das ändern: Er ist Coach und Trainer für kreative Kommunikative und kommunikative Kreativschaffende. Christopher gibt Workshops im Betahaus und ist Speaker Coach für die TEDx-Konferenzen. Im Profil der Woche (Teil 14) spricht er über erfolgreiche Kommunikation, präzises Storytelling und darüber, ob die Kolonialisierung des Mars wohl der nächste Schritt fürs große Ganze ist.


CCB Magazin: Hallo Christopher, leg mal los, wer bist du und was machst du?

Christopher Kabakis: Ich bin Christopher und ich coache im Bereich Kommunikation und Mindset, so zum Beispiel im Betahaus. Seit mehr als zwei Jahren bin ich zudem Speaker Coach für die großen TEDx-Konferenzen in Deutschland, worüber ich viele Erfahrungen mit ideen-orientierten und im Idealfall inspirierenden Vorträgen sammeln konnte. Darüber hinaus unterstütze ich Führungskräfte großer Unternehmen, aber auch Startups und Kreative. Mein Ziel ist es, dass Menschen Ideen wirksam und überzeugend präsentieren lernen. Und im Bereich Mindset-Coaching geht es mir unter anderem darum, dabei zu helfen, aus Ideen, Zielen und Träumen Wirklichkeit werden zu lassen. Am Ende bin ich glücklich, wenn die Leute spezifische Dinge in ihrem Leben angehen und verbessern können.

CCB Magazin: Wie bist du zu deiner Arbeit gekommen?

Christopher Kabakis:Ich habe Wirtschaft, Psychologie und Kommunikation studiert, im Anschluss in Startups gearbeitet und auch eins mitgegründet. Über eine Event-Agentur bin ich dann zum Speaker Coaching für TEDx und Unternehmen gekommen. Parallel habe ich eine Ausbildung zum Personal & Business Coach absolviert. Mit meiner Arbeit versuche ich das gesamte Themenfeld zwischen erfolgreicher Kommunikation und Storytelling auf der einen, personal und leadership development auf der anderen Seite abzudecken – eine sehr aufregende und motivierende Berufung.

CCB Magazin: Was willst du mit deiner Arbeit bewegen oder erreichen?

Christopher Kabakis:Ich will, dass Leute erkennen, dass ihr Potenzial – im Rahmen der Gesetze der Physik ;-) – unbegrenzt ist, und dass es vom eigenen Mindset abhängt, was man erreichen kann. Peter Diamandis vom X-Prize sagte einmal: „If you think something is impossible it is impossible. For you.“ Oft haben wir mentale Blockaden oder starre Glaubenssätze, die uns daran hindern, unsere Träume zu verwirklichen. Hier setzt meine Arbeit an: Ich helfe Menschen, sich über ihre Themen und Ziele klarzuwerden und diese auch anzugehen und umzusetzen. Und zum Speaker Coaching: Nichts ist schöner als zu sehen, wie sich eine erste Idee bis zum finalen Talk oder eine erste Probe bis zum Auftritt vor der Gruppe oder auf der Bühne entwickelt. 

CCB Magazin: Möchtest du mit deiner Arbeit etwas verändern oder in Frage stellen?

Christopher Kabakis:Ja, ich bin davon überzeugt, dass Leute die Welt positiv verändern können, wenn sie besser kommunizieren lernen. Diesen Prozess will ich unterstützen. Auch glaube ich an das Potenzial des Mindset-Coachings: wenn Leute den Mut finden, zu träumen und entschiedener zu handeln und sich nicht immer von Bedenkenträgern, Berufskritikern und kulturell einengenden Normen oder der Durchschnittsmeinung begrenzen und zurückhalten lassen, dann haben wir die Chance, dass wir als Menschheit die wirklich großen Probleme angehen und auch lösen können. Bei Google X heißt das „Moonshot Thinking“. Und Elon Musk ist das beste Beispiel dafür, wie ein Mann ganze Industrien verändern und das Leben von Millionen Menschen positiv beeinflussen kann. Wenn etwa SpaceX dazu beiträgt, dass wir zeitnah mit der Kolonialisierung des Mars beginnen, oder auch nur, wenn radikaler Klimawandel verhindert wird, indem sich Solarstrom und elektrische Autos schneller und umfassender auf dem Markt durchsetzen, dann kann das die Zukunft der Menschheit maßgeblich beeinflussen. Den Unterschied macht der Mindset – bei Elon Musk wie bei jedem einzelnen von uns. 

Wenn Leute den Mut finden, zu träumen und entschiedener zu handeln,  können wir die wirklich großen Probleme angehen und auch lösen

CCB Magazin: Du bist aus Berlin: Was bedeutet Berlin für dich und deine Arbeit?

Christopher Kabakis:Berlin bedeutet für mich Freiheit – leben und leben lassen. In Berlin ist der Mainstream noch weniger dominant und es gibt mehr Leute als anderswo, die mit neuen Ideen und Lebensformen experimentieren. Berlin ist ein Platz für „Non-Konformisten“. Ich empfehle an dieser Stelle auch Adam Grants tolles neues Buch „Originals“. Und in Berlin können unternehmerische Typen auf Gleichgesinnte treffen, gründen und ausprobieren.

CCB Magazin: Wenn du einen Wunsch hättest, wie sollte Berlin in Zukunft gestaltet werden?

Christopher Kabakis:Berlin, und damit meine ich die Verwaltung und die Politik, sollte sich mehr an dem Level führender internationaler Städte orientieren was die Qualität von Prozessen angeht. Auch sollte es mehr günstigen Wohnraum geben, damit die Viertel weiterhin sozial durchmischt sind – Vorbild Wien. Nur so kann auch die „Creative Class“ überleben und sich weiterentwickeln.  

CCB Magazin: Christopher, was planst du in der Zukunft?

Christopher Kabakis:Ich will ein Unternehmen aufbauen das Hindernisse bei der Potenzialentfaltung von Menschen und Organisationen beseitigt – und das die Erfolgsaussichten von Menschen und Führungspersönlichkeiten mit guten Ideen erhöht und „Leader“ bei der Kommunikation und Umsetzung von Kulturwandel und Transformation begleitet und unterstützt. Gleichzeitig möchte ich mich dafür einsetzen, dass das Bewusstsein der Menschen für die unbegrenzten Möglichkeiten durch Wissenschaft, Technologie und echtes Unternehmertum, from „Zero to One“, geschärft wird. Ich will dabei helfen, dass sich mehr Menschen an der Schaffung von neuem Wissen beteiligen und ihren Vorstellungen in Wissenschaft und Kunst Form geben. Nur so können Fortschritt und positive Veränderungen entsehen. 

CCB Magazin:  Christopher, Danke für das Gespräch, viel Erfolg! 


Profil von Christopher Kabakis auf Creative City Berlin

Rubrik: Im Profil

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