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Beschreibung

Thermoboy FK schaffen aus Sehnsucht nach moderner Mythologie einen eigenwilligen, unideologischen Theaterentwurf. Unbeschwert-grüblerisch entwerfen sie sinnlich-fantastische Geschichten von Jungsträumen und dem Verlust und Wiedergewinn von Unschuld. Ihre Darstellungen von Männerbildern sind als männlich, weiblich und queer lesbar, ihre meditativ choreografierte Handlungsarmut mit Müßigkeit als Methode steht auch für eine Abkehr von einer leistungsorientierten Gesellschaft.

Mit ihrer ersten Produktion Argelès-sur-Mer gründete sich die Gruppe 2011 als cobraanker.cobra. Diese und die beiden folgenden Produktion „Soft“ (2013) und La Casa (2014) bezeichnen sie rückblickend als Jungs-Trilogie, die von Konstitution, Aufstieg und Zerfall einer autobiografisch geprägten Gemeinschaft erzählt. Mit Rückkehr nach Xibalba (2015) verlässt die Gruppe die Selbsterzählung, wendet sich vermehrt Utopien und Gegenwelten zu und nennt sich von nun an Thermoboy FK.

Die Inszenierungen der Gruppe wurden zu zahlreichen Festivals in Deutschland eingeladen, u.A. zum Körber Studio Junge Regie, theaterszeneeuropa und Best OFF Niedersachsen. Die Basis der Mitglieder konzentriert sich auf die Städte Bremen, Berlin und Braunschweig.

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