MACHT UND OHNMACHT

Wir alle sind in unserem sozialen Umfeld, als BürgerInnen eines Staates, bei der Ausbildung, im Beruf, im Verhältnis zur Familie, zu Partnern und Freunden in Machtbeziehungen verstrickt. Sie werden ständig neu geformt und ausgehandelt. Macht kann hemmen, aber auch ermöglichen. Sie bezeichnet einerseits die Befugnis, über Menschen und Verhältnisse zu bestimmen und Herrschaft auszuüben, andererseits aber auch die Möglichkeit, etwas zu bewirken oder zu beeinflussen. So liegt es vielfach auch in der eigenen Macht, sich seiner Ohnmacht zu entledigen, symbolisch, kreativ, ästhetisch.

In der dritten Ausgabe von 39NULL untersuchen wir auf über 150 Seiten das komplexe Spannungsfeld zwischen Macht und Ohnmacht, indem wir nicht nur die negative, repressive Seite von Macht diskutieren, sondern auch ihr strategisch-produktives Potenzial beleuchten. 40 BeiträgerInnen aus Kunst und Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft setzen sich in Text und Bild mit den verschiedensten Aspekten - der Notwendigkeit, dem Missbrauch und der Illusion von Macht und Ohnmacht auseinander.

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