Tagesspiegel

Rosa Parks Haus kehrt in die USA zurück

Zweifellos ist die Biografie von Rosa Parks in erster Linie mit der amerikanischen Geschichte verbunden. Die Weigerung der damals 42-Jährigen, ihren Sitzplatz im Bus einem weißen Mitfahrer zu überlassen, markierte 1955 den Beginn des „Busboykotts von Montgomery“, einem Schlüsselereignis der Bürgerrechtsbewegung. Doch Parks’ Name ist heute auch ein Synonym für Zivilcourage und den Kampf gegen Rassismus und Intoleranz. Ihr Haus fand 2016 in Berlin-Wedding ein neues Zuhause. Nun ist es zurück in den USA.

Natürlich ist es richtig, dass es jetzt dorthin zurückkehrt, wo es herkommt – und historisch gesehen auch hingehört. Doch die Umstände der Rückkehr irritieren. Im Oktober letzten Jahres brachte der US-Künstler Ryan Mendoza das Haus, in dem die 2005 verstorbene Bürgerrechtsikone Rosa Parks über 40 Jahre lebte, mit Hilfe ihrer Nichte Rhea McCauley nach Berlin.

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Kategorie: Branchennews & Marktentwicklung

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