Branchennews & Marktentwicklung

Corona-Krise: Hilfestellung für Künstler, Künstlerinnen und Selbständige aus der Kultur und Kreativwirtschaft

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Künstlerinnen, Unternehmen und Selbstständige aus der Kultur und Kreativwirtschaft trifft die Corona-Krise bis ins Mark. Wir geben euch an dieser Stelle einen Überblick über Soforthilfen und mehr. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert. Wir weisen aber darauf hin, dass die Angaben nicht rechtsverbindlich sind, hoffen aber, euch an dieser Stelle helfen zu können.  

+++aktuelle Meldung+++ Die Anträge für das Soforthilfeprogramm II (Soforthilfe Corona) waren bis zum 31. Mai 2020, 23:59 Uhr verfügbar. Das Soforthilfeprogramm IV wurde am 15. Mai 2020, 18:00 Uhr eingestellt. Alle wichtigen Infos dazu findest du hier

Wichtiger Hinweis: Unser eigenes Beratungsangebot von Kreativ Kultur Berlin durch den Kulturförderpunkt Berlin und die Kreativwirtschaftsberatung Berlin findet weiterhin statt, allerdings in veränderter Form. 

Unser Beratungsangebot für den Zeitraum vom 10. August bis 21. August 2020:

1. Online-Angebote:
- Online-Gruppensprechstunde zu Soforthilfe & weiteren Unterstützungsmaßnahmen via zoom: Di. 18. August 2020 | 10.30-12.00 Uhr. Hier anmelden

2. Für individuelle Fragen zur Beratung könnt ihr uns weiterhin auch per Mail kontaktieren: Kulturfoerderpunkt[at]kulturprojekte.berlin, Kreativwirtschaftsberatung[at]kulturprojekte.berlin

 

INHALT:

INFORMATIONEN DER EINZELNEN KREATIVSEKTOREN

SOFORTMAßNAHMEN 
    FINANZIELLE HILFSANGEBOTE
    KÜNSTLERSOZIALKASSE
    LEISTUNGEN DER BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT
    KURZARBEIT
    AUSSETZUNG UND HERABSETZUNG VON STEUERZAHLUNGEN
    AUSFALLDOKUMENTATION
    KREDITAUFNAHME

UMGANG MIT FÖRDERGELDERN
    
SENATSVERWALTUNG FÜR KULTUR UND EUROPA
    KULTURSTIFTUNG DES BUNDES

RECHTLICHE ANSPRÜCHE UND ENTSCHÄDIGUNGEN 
    INSOLVENZANTRAGSPFLICHT
    AUSFALLHONORARE
    ENTSCHÄDIGUNGEN BEI QUARANTÄNE, TÄTIGKEITSVERBOT ODER...
    MIETSCHUTZ
    BERATUNGSHILFE
    FAQ

WEITERE INFORMATIONEN

WO ES IN BERLIN SONST UNTERSTÜTZUNG GIBT
 


INFORMATIONEN DER EINZELNEN KREATIVSEKTOREN

- Architektur: Architektenkammer Berlin
- Bildende Kunst: Bundesverband bildender Künstler*innen
- Design und Mode: Allianz deutscher DesignerInternationales Designzentrum Berlin und Fashion Council Germany
- Film und Kino: Medienboard Berlin Brandenburg, Bundesverband Schauspiel und HDF KINO
- Games und Interface: Game-Verband der deutschen Gamesbranche
- Musik: Berlin Music Commission, Club Commission und Deutsche Orchestervereinigung
- Tanz und Theater: Tanzraum Berlin und LAFT Berlin
- Werbung & PR: Gesamtverband Kommunikationsagenturen
- Literatur & Verlage: lettrétage berlin



SOFORTMAßNAHMEN 


FINANZIELLE HILFSANGEBOTE

(1) Mit dem Programm NEUSTART KULTUR soll die Infrastruktur kleiner und mittlerer Kulturunternehmen nach der Corona-Zwangspause gestärkt werden. Zu den Einrichtungen zählen Museen, Ausstellungshallen, Gedenkstätten, Veranstaltungsorte für Konzert-, Tanz- und Theateraufführungen sowie soziokulturelle Zentren und Kulturhäuser. Das Programm gliedert sich in vier Teilbereiche: pandemiebedingte Investitionen, Stärkung der Kulturinfrastruktur, Förderung digitaler Angebote und Unterstützung bundesgeförderter Kultureinrichtungen und –projekte. Die Anträge können hierfür branchenspezifisch gestellt werden. Hier geht es zu den Ansprechpartnern der Branchen und weiteren Infos. Eine Überischt über das Programm gibt es außerdem im Sondernewsletter Corona Special #12 des Kulturförderpunkts.   

(2) Im Rahmen umfangreicher Hilfsmaßnahmen für die Berliner Wirtschaft unterstützt der Berliner Senat kleine und mittelständische Unternehmen, die coronabedingt hohe Umsatzverluste verzeichnet haben: Gewährt werden Zuschüsse in Höhe von 50 Prozent der Gewerbemieten (bis zu 10.000 Euro) von April und Mai 2020. Anträge können voraussichtlich ab dem 17. August bei der IBB gestellt werden. Mehr Infos gibt es hier

(3) Über die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) können Inhaber und Inhaberinnen eines Wahrnehmungsvertrags aus der freien Szene eine einmalige Soforthilfe in Höhe von 250 Euro beantragen, wenn sie durch virusbedingte Veranstaltungsabsagen Honorarausfälle erlitten haben. Voraussetzung ist, dass die Antragstellenden mindestens an einer regulären Verteilung der GVL teilgenommen haben. Auch wird ein Nachweis über den Ausfall der Veranstaltung bzw. Produktion (Bestätigung/Absage vom Veranstalter oder der Produktion, Nachweis über Verdienstausfall) benötigt. Betroffene wenden sich bei Bedarf an die GVL.

(4) Mit der Initiative #handforhand hat die Junge Literaturvermittlung Köln e. V. einen Solidaritätsfonds für Freischaffende in den Bereichen Bühnen- und Tontechnik, Beleuchtung und Veranstaltungshilfe gegründet. Bewerbungen für die aktuelle Spendenphase können bis zum 15. August eingereicht werden. Die Vergabe der Spenden erfolgt anschließend durch ein Vergabegremium. Pro Antragsteller werden maximal 1.000 Euro vergeben. 

(5) Die Deutsche Orchester-Stiftung hat einen Nothilfefonds aufgelegt, bei dem Musiker bis zu 500 Euro Soforthilfe beantragen können. Weiterhin besteht auch die Möglichkeit zu spenden, um Musiker von Opern- und Konzerthäusern zu unterstützen. Nähere Infos gibt es hier

(6) Die GEMA wird in einem zweistufigen Programm finanzielle Hilfen in einer Gesamthöhe von rund 40 Mio. Euro bereitstellen. Der „Schutzschirm LIVE“ richtet sich vorrangig an Komponisten und Textdichter, die zugleich als Performer auftreten und aufgrund flächendeckender Veranstaltungsabsagen in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Der „Corona-Hilfsfonds“ stellt finanzielle Übergangshilfen für individuelle Härtefälle im Rahmen der sozialen und kulturellen Förderung bereit. Nähere Infos hier.

(7) Kinderzuschlag: Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, können Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte zusätzlich zum Kindergeld den Kinderzuschlag  erhalten. Der Antrag auf Kinderzuschlag muss jedoch gesondert bei der Familienkasse gestellt werden. Nähere Informationen hier.

(8) Die Crowdfunding-Plattform Startnext hat eine Crowdfunding-Hilfsaktion gestartet. Startnext hat dazu die Richtlinien für Crowdfunding vereinfacht und das Alles-oder-nichts-Prinzip ausgesetzt: Das heißt, jeder Cent wird fortan ausgezahlt. Andere Plattformen wie Gofundme haben ähnliche Modelle, um Corona-Geschädigten zu helfen.

(9) Das ZDF weitet angesichts der Corona-Krise seine Unterstützung für die Kreativwirtschaft weiter aus und stellt Produzenten ab sofort Liquiditätshilfen zur Verfügung. Bei Auftragsproduktionen können die Produzenten Abschlagszahlungen auf die in den Verträgen vorgesehene nächste Rate beantragen. Das ZDF hat hierfür im Rahmen der bestehenden Haushaltsansätze einen Fonds von bis zu 15 Millionen Euro gebildet.

(10) Die Zeitschrift „Oper“ und die Manfred-Strohscheer-Stiftung haben den Nothilfe-Fonds „Sängerhilfe“ gegründet. Sänger/innen und Beschäftigte des Musiktheaters können Hilfe bis zu 2.000 Euro beantragen, wenn sie durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Bedrängnis geraten sind. Der Spendenfonds wurde bereits ausgezahlt, eine Fortführung der Aktion und weitere Anträge sind jedoch möglich. 


KÜNSTLERSOZIALKASSE

Die Künstlersozialkasse (KSK) hat verschiedene Maßnahmen für Versicherte ergriffen, um finanzielle Nöte abzufedern. Unter anderem offeriert sie Zahlungserleichterungen, Zahlungsaufschübe oder auch Herabsetzungen der monatlichen Vorauszahlungen. Näheres gibt es hier.


LEISTUNGEN DER BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT

Für Selbstständige besteht die Möglichkeit, sich arbeitslos zu melden, sofern eine Arbeitslosenversicherung abgeschlossen wurde. Wer arbeitslos gemeldet ist, darf allerdings auch nicht arbeiten - selbst wenn wieder Aufträge vorhanden sind. Wer keine Arbeitslosenversicherung hat, profitiert vom Sozialschutz-Paket, das erleichterten Zugang zur Grundsicherung (Arbeitslosengeld II, auch Hartz IV genannt) schafft. Mehr Infos gibt es bei der Bundesagentur für Arbeit. Zudem stellt Kreatives Sachsen Hinweise zur Antragstellung in einem Video vor. Darüber hinaus haben wir in Kooperation mit Verdi ein Google Doc mit den wichtigsten Infos und Tipps zur erleichterten Antragstellung erstellt.


KURZARBEIT

Unternehmen mit mindestens einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin können Kurzarbeitergeld beantragen. Beim Kurzarbeitergeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn eine Firma ihre Beschäftigten in Kurzarbeit schickt. Den Arbeitgebern sollen außerdem die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden erstattet werden. Arbeitgeber können Kurzarbeitergeld beantragen, wenn mindestens 10 Prozent der Belegschaft von einem erheblichen Arbeitsausfall betroffen ist. Die Maßnahme soll Unternehmen helfen, bei eingebrochenem Geschäft Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen zu halten. Achtung: Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte! Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite des Bundesfinazministeriums


AUSSETZUNG UND HERABSETZUNG VON STEUERZAHLUNGEN

Auf Antrag können laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer herabgesetzt oder ausgesetzt werden. Fällige Steuerzahlungen lassen sich stunden, Säumniszuschläge können erlassen werden. Auf Vollstreckungsmaßnahmen kann vorübergehend ebenso verzichtet werden. Bitte wendet euch direkt an das für euch zuständige Finanzamt. Weitere Informationen hier.


AUSFALLDOKUMENTATION

Der Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller empfiehlt allen Künstlerinnen und Künstlern, abgesagte oder ausgefallene Veranstaltungen genau zu dokumentieren und zu sammeln, damit diese im Fall von Notfallförderungen eingereicht werden können. Eine Beispielvorlage für die Dokumentation findet ihr hier


KREDITAUFNAHME

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellt derzeit ein Hilfspaket zur Verfügung, welches den Zugang zu günstigen Krediten für Unternehmen erleichtert (gilt auch für Freiberufler und Selbstständige). Weitere Infos gibt es hier


UMGANG MIT FÖRDERGELDERN

Ihr setzt gerade mit Hilfe von Fördermitteln ein Projekt um und müsst Veranstaltungen und/oder Reisen absagen? Wie sich das auf die Abrechnung der Fördermittel auswirkt, dazu gibt es keine allgemeingültige Regelung. Wir gehen davon aus, dass die fördernden Stellen die Projektträger in Kürze individuell informieren werden. Zahlreiche Verbände setzen sich aktuell dafür ein, dass die aktuelle Situation sich nicht negativ auf die Zuwendungsempfänger und die beteiligten Kultur- und Kreativschaffenden auswirkt. Momentan gibt es folgende Optionen: 


SENATSVERWALTUNG FÜR KULTUR UND EUROPA

Bei noch laufenden Ausschreibungen der Senatsverwaltung für Kultur und Europa können weiterhin Projektanträge online eingereicht werden. Es ist derzeit jedoch offen, ob und wann die Förderentscheidungen getroffen werden können. Für all diejenigen, die bereits Fördergelder durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa erhalten haben, gibt es ein Merkblatt zum Umgang mit geförderten Projekten, die von Covid-19 betroffen sind. In jedem Fall besteht eine Mitteilungspflicht für die Projekte. Weitere Informationen.


KULTURSTIFTUNG DES BUNDES

Die Kulturstiftung des Bundes hat bezüglich des Umgangs mit Fördergeldern auf ihrer Website den folgenden Beitrag veröffentlicht: "Grundsätzlich sind die bis zu einem möglichen Projektabbruch entstandenen Kosten zuwendungsfähig, auch wenn vorgesehene Veranstaltungen nicht stattfinden können. Die Projektträger müssen jedoch alle Anstrengungen unternehmen, um die Ausgaben nach der Absage so gering wie möglich zu halten. Wenn Sie Ihre Veranstaltungen verschieben können, werden wir durch Verlängerungen von Förderzeiträumen versuchen, dies möglich zu machen." Weitere Informationen


RECHTLICHE ANSPRÜCHE UND ENTSCHÄDIGUNGEN


INSOLVENZANTRAGSPFLICHT

Bis zum 30.09.2020 setzt die Bundesregierung die Insolvenzantragspflicht für betroffene Unternehmen aus. Die reguläre Drei-Wochen-Frist der Insolvenzordnung ist damit außer Kraft gesetzt. Weitere Infos


AUSFALLHONORARE

Ob ihr vom Auftraggeber ein Ausfallhonorar bekommt, hängt von euren individuellen Vertragsbedingungen ab. Auch mündlich oder per SMS/WhatsApp geschlossene Vereinbarungen sind wirksam. Achtet beim Abschluss von neuen Verträgen darauf, dass es Regelungen über Ausfallhonorare gibt. Habt ihr in einem Projekt bereits Teilleistungen erbracht, habt ihr zumindest anteilig Anspruch auf das Honorar. Weitere wichtige Infos findet ihr hier. Darüber hinaus zahlen vom Bund geförderte Kultureinrichtungen und Projekte Ausfallhonorare von bis zu 60 Prozent für bis zum 15. März vereinbarte Engagements. Hierfür müssen sich Betroffene direkt an die entsprechende Einrichtung wenden. Mehr Infos dazu gibt es hier.


ENTSCHÄDIGUNG BEI QUARANTÄNE, TÄTIGKEITSVERBOT ODER SCHUL- UND KITASCHLIESSUNG

Das Infektionsschutzgesetz IfSG bietet finanzielle Entschädigung für Betroffene von Tätigkeitsverboten und Quarantänen oder Schul- und Kitaschließungen. Das gilt für Arbeitgeber und -nehmer sowie für Selbstständige. Hier findest du wichtige Infos dazu. In Berlin erfolgt die Antragstellung bei der Senatsverwaltung für Finanzen. Hier geht es zu den Anträgen bei Tätigkeitsverbot und Quarantäne und hier findest du die Anträge bei Schul- und Kitaschließung. Weitere Infos dazu bietet ein Video von Kreatives Sachsen.


MIETSCHUTZ

Mietern und Pächtern kann für den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 nicht wegen ausgefallener Mietzahlungen aufgrund der COVID-19-Pandemie gekündigt werden. Die Miete bleibt für diesen Zeitraum weiterhin fällig; es können auch Verzugszinsen entstehen. Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 müssen bis zum 30. Juni 2022 beglichen werden, sonst kann den Mietern wieder gekündigt werden. Mieter müssen im Streitfall glaubhaft machen, dass die Nichtleistung der Miete auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht. Nähere Informationen gibt's beim Bundesjustizministerium.


FAQ

- Arbeitsrechtliche Auswirkungen von Corona: Was muss ich wissen?
- Bedienung und Bearbeitung von Anträgen während der Corona-Pandemie:  Infos vom Berliner Landesamt für Einwanderung
- Ist Corona ein Fall höherer Gewalt? Wie ist die Rechtslage? 
- Härting Helpline: kostenfreie telefonische Erstberatung zu Rechtsfragen


WEITERE INFORMATIONEN

- Informationen von Kultursenat, Wirtschaftssenat und Berlin Partner
- Übersicht des Deutschen Kulturrats über Bundes und Landesprogramme zum Thema Corona
- Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffender von ver.di
- Handreichung für international tätige Kunstschaffende von Touring Artists
- Hinweise für Startups von Gründerszene.de


WO ES IN BERLIN SONST UNTERSTÜTZUNG GIBT

(1) Viele Berliner Kleinunternehmen werden von Menschen mit Migrationsgeschichte geführt. Damit auch sie über das Sofortprogramm gezielt informiert werden, hat die Integrationsbeauftragte eine Informationsinitiative gestartet. In Kooperation mit Unternehmensverbänden und Vereinen informiert sie in verschiedenen Sprachen über das Programm Soforthilfe II. Zudem bieten die Organisationen Unterstützung beim Übersetzen und Ausfüllen der Formulare an. Mehr Infos hier. Auch die Bundesagentur für Arbeit bietet leichten Zugang zu Informationen in Fremdsprachen oder Leichter Sprache.

(2) Berlin (a)live ist online: Die neue digitale Plattform bringt Kultur in die Wohnzimmer und unterstützt Kulturschaffende aufgrund von abgesagten Auftritten, leeren Einrichtungen und fehlenden Gagen. Berlin (a)live ist ein Projekt der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der Berliner Agentur 3pc. 


(3) Die Clubcommission hat eine Crowdfunding-Kampagne zum Erhalt Berliner Clubs gestartet und www.unitedwestream.berlin ins Leben gerufen. Jeden Tag wird aus einem anderen Club gestreamt. Neben Live-Übertragungen von DJ-Sets, Live-Musik und Performances soll United We Stream auch eine Plattform für Gesprächsrunden, Vorträge und Filme rund um clubkulturelle Themen werden. Zudem nimmt die Clubcommission aktuell Kontakt mit Banken auf und spricht mit dem Kultursenat, um den drohenden Kollaps weiter Teile der Kulturwirtschaft abzuwenden (Quelle: Zeit online, 12.3.2020).

(4) Das CityLAB Berlin hat unter der Bezeichnung "Hack the Crisis" eine Ideenplattform eingerichtet, auf der Projekte, Vorschläge und Herausforderungen mit anderen geteilt und Mitstreiter für ihre Umsetzung gefunden werden können.

(5) Die Siemens Kunststiftung will Freiberufler an öffentlichen Museen und Sammlungen mit bis zu 25.000 Euro unterstützen.


AKTUELLE NEWS, UMFRAGEN UND PUBLIKATIONEN

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