Acker Stadt Palast, freie Bühne Mitte

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Tanzen vor Weihnachten / Dance before Christmas - Festival of Contemporary Dance

Diverse Ästhetiken, abseits eingefahrener Trends, werden beim Festival präsentiert, Diversität zum Programm. Verschiedene kulturelle Einflüsse, Generationen und tänzerische Ausdrucksweisen fragen, fern von Beliebigkeit und Entertainment, nach einer Verortung des Tanzes in der Gegenwart, die sich in Performances um persönliche Herkunft, soziale Prägung, politische Situation manifestieren. Das Festival beschäftigt sich mit den ästhetischen und inhaltlichen Dimensionen von zeitgenössischem Tanz, d.h.: Inwiefern ist Tanz erlebbar? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Körper und Denken, zwischen Theorie und Praxis? Ist Tanz eine Öffentliche Praxis? Ist Tanz als offener Prozess (be-)greifbar? Welche Ausdrucksformen hat zeitgenössischer Tanz? Welches Wechselverhältnis existiert zwischen Expression des Tanzes und Perzeption?

Tanzjamsessions beim Festival 'II Tanzen vor Weihnachten - Transmissions'
Sinnlich, persönlich und direkt: an jedem Abend des Festivals gibt es die Möglichkeit, unmittelbar nach den Vorstellungen auf der Bühne, zusammen mit den TänzerInnen leicht angeleitete spielerische Körper-Erfahrungen auszuprobieren.
„II Tanzen vor Weihnachten“ ist das einzige Tanzfestival, bei dem die ZuschauerInnen die Gelegenheit bekommen, unmittelbar nach der jeweiligen Vorstellung mit den TänzerInnen gemeinsam aktiv auf der Bühne zu agieren und folglich in einen gemeinsamen kreativen Prozess zu gelangen. Körper-Erfahrungen werden durch die KünstlerInnen angeleitet, sofort in einer partizipativen, spielerischen und sinnlichen Aktion der Improvisation an die FestivalbesucherInnen weitergegeben, die damit ihre reine Rezeptionshaltung aufgeben und zu AkteurInnen werden. Sinnlich, persönlich und direkt.

Poster of "II Tanzen vor Weihnachten - Transmissions". Design by Carlos Vin Lopes. Original photo from "aus vierundzwanzig: sieben +" a performance from Uwe Rasch & Kiri Haardt
Tanzen vor Weihnachten (2013) / Sofia Pintzou / FOR EXAMPLE, A PRODUCTIVE DAY. SOLO II // Copyright Thabo Thindi

FOR EXAMPLE, A PRODUCTIVE DAY. SOLO II – Sofia Pintzou

17th & 22nd December 2013 by Tanzen vor Weihnachten

A labyrinth is a single path or unicursal tool for personal, psychological and spiritual transformation. The goal is to reach the center of the labyrinth. When you reach it, you have gone half the distance – you now need to turn around and walk back out.

Based on the labyrinth as a meditation tool, I was led to comparisons and similarities so profound. The labyrinth is the brain and the brain is the labyrinth. The route remains the same, either from point A to point B, from the edge to the center and vice versa. The Ariadne’s mythological thread, invisible and hidden in the human‘s body balance centre, the labyrinth, a human tissue deep in the ear, is the tool not to loose the path during this route.

Regardless the direction, A and B, are at the same time, the starting and the ending points of this trip. They are the edges of a line and finally of our axe. This axe offers the balance throughout our steps.

Tanzen vor Weihnachten (2013) / Marion Sparber / The Ripe and Ruin // Copyright Thabo Thindi

The Ripe and Ruin - Marion Sparber

gezeigt am 18./19.12.2013 beim Tanzen vor Weihnachten

Menschen und Orte, Momente der Erinnerung. Was als schon vergessen galt, wird gewaltig hervorgebracht und Freude der Vergangenheit und Schmerz des Abschieds wechseln sich ab. Nichts wird in der schon gewesenen Form wiederkehren und dennoch fühlt sich die Erinnerung an wie ein Trancezustand in der Gegenwart.

Choreografie und Performance: Marion Sparber
Video: Keren Chernizon

Tanzen vor Weihnachten (2013) / Ahmed Soura und Florian Bilbao/ AUPRÈS DU PRINTEMPS // Copyright Thabo Thindi

AUPRÈS DU PRINTEMPS - Ahmed Soura und Florian Bilbao

gezeigt am 17./22.12.2013 beim Tanzen vor Weihnachten

In einer sorgenfreien Zeit zu leben mit einer funktionierenden Politik und einem angenehmen Klima, ein Ort, an dem jeder sein Leben unter besten Bedingungen ausleben kann. Dies ist der Wunsch von Milliarden von Menschen. Und dennoch sind Milliarden von Menschen dabei der Natur ein Minimum an Respekt zu zollen. „Neben dem Frühling“ zu sein bedeutet, zu erzwingen „sich nicht in der Zeit zu befinden“.

Tänzer und Choreografie: Ahmed Soura und Florian Bilbao; Kostüm: Kerstin Junge; Video Konzept: Ahmed Soura

Tanzen vor Weihnachten (2013) / Eixam de fils / Me perdí de camino a Kírkenes // Copyright Thabo Thindi

Me perdí de camino a Kírkenes – Eixam de fils

20th & 21st December 2013 by Tanzen vor Weihnachten

Who knows if the path becomes water,
Or is this the home we never had…
Laws doesn’t describe the truth, they just remind of it.
My dwelling are those that weren’t.
My dwelling is the travel of those that weren’t.

Premiere June 2013 in Madrid – La Sala Mirador, CNC.

Choreografie: Eduardo Martínez;
Performance: Laura Miralbés, Eduardo Martínez; Medientechnik: Juan Carlos Ortiz Arroyo

Tanzen vor Weihnachten (2013) / Mounir Saeed / The Game // Copyright Thabo Thindi

The Game - Mounir Saeed

20th & 21nd December 2013 by Tanzen vor Weihnachten

We are going to throw it, we are not going back, just keep going, see it as a game, sometimes we win, sometimes we lose, like a game ……… like a routine, birth, life then death, sometimes up, sometimes down, like the heart beat, we all like it, love it, but we don’t know what’s behind this MESSAGE, the game.

1st Price Internationalen Modern Dance Festival - Kairoer Oper

Choregraphy and Dance: Mounir Saeed

Tanzen vor Weihnachten (2013) / Laboration Art Company / Lora // Copyright Thabo Thindi

Lora - Laboration Art Company

20th & 21st December 2013 by Tanzen vor Weihnachten

We live in a world full of masks. We lie, we cheat, we smile, we dress, we paint ourselves. what do we have to hide? When we are masked we feel secure and relax. We prevent from ourselves feeling anxious and vulnerable. There is no danger. We find comfort in the routine of lying and hiding, so that no one could hurt us. The attempt to take off the mask and reveal ourselves is not always simple. we want to wash ourselves and feel free, but the water has both sides- cleaning and destructive, and the line between the two is very thin.

Choreography: Oz Mulay;
Dance: Laura Arend

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