EDU demokratisiert den Zugang zur Hochschulbildung

EDU demokratisiert den Zugang zur Hochschulbildung
Photo: EDU Medical

Das Studium der EDU („European Digital University“) basiert auf einer auf digitale Didaktik und Kommunikation ausgelegten Lernplattform, die es Menschen weltweit ermöglichen wird, Zugang zu Hochschulbildung und –Abschlüssen zu erhalten. Über wissenschaftlich fundierte didaktische Konzepte, die streng an Lernzielkatalogen ausgerichtet sind, teilen internationale Professoren ihr Wissen in kollaborativen, von Tutoren geleiteten Lernkontexten mit Studenten über einen virtuellen Campus.

„Wir haben die EDU mit Blick auf die strategischen Entwicklungsziele der UN, insbesondere SDG 3 und 4 gegründet, um einen Beitrag zur Demokratisierung der Hochschulbildung gerade auch im Gesundheitskontext zu leisten und durch digitale Didaktikplattformen höhere Bildungsangebote und Degree Programme weltweit einfach verfügbar zu  machen.“, sagt CEO Dr. Jürgen Laartz.

Bildung im allgemeinen und Hochschulbildung und lebenslanges Lernen im besonderen ist laut UNDP, UNHCR und OECD der nachgewiesen wirkungsvollste Hebel für eine nachhaltige individuelle und gesellschaftliche Entwicklung. Um den Zugang zu modernen höheren Bildungsangeboten wirklich gleichberechtigt zu ermöglichen, sieht der Technologe und Mitbegründer der EDU drei wichtige Herausforderungen, die erfolgreich adressiert werden müssen. Die größte Herausforderung ist es, bei wachsender Weltbevölkerung und dem globalen Wachstum der Knowledge Economy die nötigen Ausbildungskapazitäten zu schaffen.  Durch die klassischen Universitätsstrukturen ist dies wegen hoher Kapitalintensität und  der nötigen Verfügbarkeit von (lokal ansässigen) Professoren nicht leistbar. So hat z.B. die WHO errechnet, dass zur Deckung der Lücke in der medizinischen Versorgung allein in Afrika in den nächsten 10 Jahren mehr als 1000 große medizinische Hochschule errichtet werden müssten – heute gibt es in ganz Afrika 170. Der Entwicklungsmotor Bildung kann sich als zweite Herausforderung nur dann entfalten, wenn Methoden entwickelt werden, um mit den sich schnell aktualisierenden Inhalten in Innovationsgesellschaften und dem gleichberechtigten Zugang zu diesen global umgehen zu können. Und  drittens kommt in einer sich akademisierenden Welt dem lebenslangen Lernen eine zunehmende Bedeutung zu, der mit einer Vielzahl an Studierenden über 28 Jahren nicht nur abgedeckt werden muss, sondern auch flexiblere, gegebenenfalls berufsbegleitende Formate verlangt.

Durch eine didaktisch geprägte Digitalisierung der Lehre versucht EDU diese Probleme für medizinische Ausbildungsgänge mit einem höchst innovativen Campus und starken Partnerschaften für die praktische Ausbildung anzugehen. Unter der Leitung des Mitgründers Prof. Dr. Med. Andreas Hoeft, Gründer der EDU und Sprecher der Gründungsfakultät, startete EDU ein (r)evolutionäres Medizinstudium.

Seit 2018 ist die medizinische Fakultät der Hochschule EDU, die EDU Medical, für ein fünfjähriges Vollzeitstudium der Humanmedizin akkreditiert und darf damit den Bachelor of Medicine sowie den Master of Medicine nach erfolgreichem Abschluss der Studiengänge vergeben. Die Zulassung zum Medizinstudium erfolgt nicht auf Grundlage eines Numerus Clausus, sondern durch die Prüfung der Eignung durch einen kognitiven Test und ein Interview. Theoretisches medizinisches Wissen kann mit EDU Medical von überall aus erworben werden. Dazu gibt es einen starken Partner für die praktische Ausbildung – in Europa sind das die HELIOS Kliniken, an denen Studierende bereits ab der 10. Woche ihr über den virtuellen Campus erlerntes Wissen praktisch einsetzen.

Die Grundlage des virtuellen Campus der EDU basiert auf einer Plattform, die als universitäre Ausgründung 2012 begann. Der Ansatz beruht auf den bewährten Grundlagen der Didaktik. Die Plattform vereint virtuelle Hörsäle, digitale Arbeitsplätze für kollaboratives Lernen, Raum zur Interaktion mit Tutoren sowie umfangreiche multimediale Bibliotheken. Ein Ansatz, der weit über das bisher am meisten bekannte System für das Online-Lernen, das MOOC mit seinen seit Jahren unverändert hohen Abbruchraten, hinausgeht. „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass der MOOC ein Ansatz ist, der für unsere Ziele – die digitale Abbildung höherer Bildung - nicht ausreicht“, erläutert Dr. Laartz. Das Curriculum der EDU Medical ist getrieben von konkreten Lernzielen, abgestimmt mit den Lernzielkatalogen der World Federation of Medical Education (WFME), dem EU Tuning Projekt, dem NKLM und Guidelines relevanter Institutionen wie der WHO. Diese werden verknüpft mit den Inhalten und aufbereitet in einen didaktischen Kontext, der angemessen ist, um die jeweiligen Inhalte erfolgreich zu vermitteln. Der starke Fokus auf flexible Kommunikationsstrukturen innerhalb der Plattform wird durch didaktische Methoden gespeist und durch eine persönliche Betreuung der Studierenden durch medizinische Tutoren und Mentoren unterstützt, was die EDU einmalig macht. Die Studierenden an der EDU werden von diesen erfahrenen Tutoren und Mentoren persönlich durch ihr gesamtes Studium begleitet, um sie bestmöglich auf den Arztberuf vorzubereiten. Inhalte werden kontinuierlich aktualisiert, sobald sich zum Beispiel neue Behandlungsmethoden durchgesetzt haben. Das Curriculum-Team der EDU hält die Plattform auf dem aktuellsten wissenschaftlichen Stand und sorgt dafür, dass Dozenten stets informiert bleiben. Ergänzt wird die Plattform durch Darstellungsformen und Inhalte bewährter Drittanbieter. Am Campus der EDU Medical sind das zum Beispiel Apps für die 3D-Anatomie, Simulation und Karteikarten. Ergänzt wird das Ganze durch digitale, evidenzbasierte Lehrforschung im klinische Netzwerk (PhD).

„Wir haben uns dazu entschieden, mit medizinischen Studiengängen anzufangen, da hier weltweit die größte Lücke und ein wachsender Bedarf besteht. Von Anfang an haben wir den regen Austausch mit der WHO gesucht, um uns mit der europäischen Etablierung auch für die internationale Umsetzung, vor allem in den sich entwickelnden Ländern, vorzubereiten“, sagt Dr. Laartz.

Mehr unter https://medical.edu.mt/de/

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